Stationäre Elektroden-Kappenfräser gehören zu den Maschinen, die das automatisierte Fräsen von Elektrodenkappen vor vielen Jahren populär gemacht haben. Im Verlaufe der Jahre wurden sie in unzähligen Details verändert, verbessert und den aktuellen Wünschen unserer Kunden angepasst. Sie sind weltweit als Standardgerät im Einsatz.

LUTZ DressMaster
Elektrodenkappenfräser LUTZ Standard Serie 10.36
Manueller Kappenfräser M2 protable bajonett
Mobiler Elektroden-Kappenfräser 0.19

1. DressMaster

Der stationäre Kappenfräser zeichnet sich aus durch seine Modularität:

Vom einfachen Kappenfräser mit Ständer, Motor, Getriebe mit integrierter Absaugung, Fräseinheit und Steuerbox lässt sich die Maschine mittels verschiedener Zusatzteile aufrüsten. Dazu gehören z.B. Profinet- und Interbus-Anbindungen, eine Rotationsabfrage usw.

  • Der axiale Hubausgleich: Selbst harte Stöße der Schweißzange werden egalisiert, die Maschine bleibt unbeschädigt. Die eingebauten Gummipuffer ermöglichen einen stabilen und trotzdem beweglichen Ausgleich.
  • Die Fräsgeschwindigkeit: DressMaster rotieren mit in der Branche ungewohnt hohen Umdrehungen. Die Vorteile dieser Technik sind insbesondere kürzere Fräszeiten und geringe mechanische Belastungen für Kappe und Fräser. Speziell und Serie HS (High speed) mit annähernd 760 RPM ist für den Bereich Aluminiumschweißen eine ideale Besetzung. In Kooperation mit unseren Frässystemen der Baureihe 3 GG ermöglicht diese Kombination eine effektive und präzise Lösung im Bereich Aluminiumschweißen. Identischer Aufbau im Bereich Ständer, Motor, Getriebe und Hubausgleich.
  • Der Schnellwechselmechanismus: Fräswerkzeuge müssen blitzschnell im Feld gewechselt werden können. Dazu ist beim DressMaster kein zeitaufwendiges Schrauben erforderlich, der Bajonettverschluss ermöglicht ein unterbrechungsfreies Wechseln.

2. DressMaster Swing

Bei  stationären Schweißzangen muss der Kappenfräser flexibel wie ein Roboter sein, um die Kappe „anfahren“ zu können. Die intern „Schwenker“ genannten Geräte sind im Verlauf der Produktevolution so ausgereift, dass ein Höchstmaß an Anwendungsfällen abgedeckt werden kann.

Dazu gehören z.B.:

  • die wahlweise pneumatischen oder elektromotorischen Schwenkantriebe
  • die pneumatische Versetzeinheit am Hubausgleich.
  • die justierbare Fräserposition (bis zu 1,0 m ab Drehpunkt) über 4 Freiheitsgrade
  • der variable Schwenkwinkel (60° bis 105°)

Als Fräser kommen alle in unserer Produktpalette verfügbaren Modelle zum Einsatz. Durch die Stabilität der Konstruktion und des Kurbelantriebs bei elektromotorisch angetriebenen Schwenkeinheiten ist sichergestellt, dass das Schwenken vibrationsfrei geschieht.

3. DressMaster Manual

Es gibt Fertigungsbereiche, in denen automatische Kappenfräser nicht eingesetzt werden können, z.B. wenn der notwendige Platz nicht verfügbar ist oder sich eine automatisierte Anwendung nicht realisieren lässt. In unserer Produktlinie bieten wir zwei verschiedene manuelle Kappenfräser an.

Beim Einfachmodell ist die Handhabung vollständig vom Bediener gesteuert. Beim „M2 Advanced“ ist auf dem Fräser eine Führung angeflanscht, die sich direkt über die Kappe stülpt und den Handfräser komplett fixiert. Damit ist ein Ausbrechen des Handfräsers während des Fräsvorgangs unmöglich, die Bedienung wird ungleich sicherer, das Fräsergebnis entsprechend gleichmäßiger und kontinuierlicher. Ist ein beidseitig gleichzeitiges Fräsen nicht möglich, weil z.B. der Pressdruck der Schweißzange nicht auf das notwendige Maß reduziert werden kann, werden die Kappen auf den beiden Zangenhälften üblicherweise nacheinander einzeln gefräst.

Beide manuelle Kappenfräser nutzen die Qualitätsvorteile der identischen LUTZ Fräswerkzeuge, die auch im DressMaster und CapMaster Pro eingesetzt werden. Damit ist eine langfristige Nutzung ebenso garantiert, wie ein herausragendes Fräsergebnis.